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24Feb/11Off

Jeder mit eigenem Gaszähler darf wechseln

So mancher Verbraucher der zur Miete wohnt, wechselt seinen Gasanbieter nicht, weil er meint das er dies nicht dürfte oder aber eine Einverständniserklärung des Vermieters bräuchte. Diese Annahme ist aber völlig falsch, denn jeder Verbraucher darf seinen Gasversorger wechseln, wenn er einen eigenen Gaszähler besitzt. In der Regel muss man sich bei so einem Wechsel auch um nichts weiter kümmern, als den Vertrag beim neuen Anbieter zu unterzeichnen und den Zählerstand abzulesen. Die Kündigung des alten Anbieters übernimmt eigentlich immer der neue Gasversorger und auch um alle weiteren Formalitäten kümmert dieser sich. Es gibt aber Fälle wo man als Verbraucher besser selbst kündigen sollte, zum Beispiel, wenn sich durch eine Versäumnis der Frist eine erhebliche Vertragsverlängerung ergeben könnte oder aber auch bei einer Sonderkündigung. Denn auch hier hat der Verbraucher oft nur 14 Tage Zeit seine Kündigung einzureichen, ansonsten ist er weiter gebunden. Hat man dann selbst gekündigt, sollte man dies zudem auch immer dem neuen Anbieter mitteilen, damit anschließend keine Komplikationen auftreten können. Möchte man zudem in absehbarer Zeit an einen anderen Wohnort ziehen, sollte man sich vorab immer darüber erkundigen ob der aktuelle Anbieter auch in der Lage dort Gas zu liefern, ist dem nicht so heißt es, sich zügig nach einem neuen Versorger umschauen. Denn ansonsten wird man wieder an das Grundversorgungsnetz angeschlossen und das sind die Gastarife meist wesentlich teurer. In der Regel gewährt einem der aktuelle Versorger bei einem Umzug ein Sonderkündigungsrecht und man kann somit vorzeitig aus dem Vertrag entlassen werden.



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