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30Apr/12Off

Kalender – vom Schuldbuch zur dekorativen Werbung

Schon den Jägerkulturen in der Steinzeit nutzten die ersten schlichten Formen der Kalender, denn sie beobachteten, dass sich die jahreszeitlich und astronomisch wiederholenden Ereignisse auch auf die Tierwanderungen auswirkte und das war für ihren Jagderfolg nicht unwichtig. Auch als der Ackerbau als Nahrungsquelle für die Menschen entdeckt wurde, spielten der Wechsel von Tag und Nacht, klimatische Veränderungen infolge der wechselnden Jahreszeiten und die Wahrnehmung der Mondphasen, eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt nimmt nun auch der Mayakalender noch heute Einfluss auf uns, denn ob nun dem Mayas einfach die Lust fehlte, weiterhin Kalender zu erstellen oder ob am 21. Dezember 2012 nun die Welt untergeht, wird intensiv diskutiert – wissen wird man es jedoch erst am 22. Dezember 2012. Die Übersicht über die Tage, Wochen und Monate eines Jahres wurde jedoch nicht immer als Kalender bezeichnet. Vielfach sprach man auch von einem „Jahresweiser“. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass das Wort Kalender dem lateinischen Sprachgebrauch entnommen wurde und als Calendarium mit dem Begriff Schuldbuch übersetzt werden kann, denn calare bedeutet ausrufen und die jeweils ersten auszurufenden Tage der antiken Monate standen im Zeichen der Darlehnrückzahlung und Bezahlung der Zinsforderungen. Mit der Zeit entstanden verschiedene Formen der Kalender, die sich an unterschiedlichen Ereignissen orientierten, wie der Mondkalender, nach dem sich der islamische Kalender richtet und der die Mondphasen berücksichtigt, der Lunisolarkalender, der sich dem Sonnenjahr anpasst und von dem sowohl der jüdische Kalender, als auch der traditionelle chinesische Kalender beeinflusst werden oder auch der Solarkalender, dessen Zeitmessung sich an den durch die Sonne bestimmten Jahreszeiten orientiert und nach dem sich die meisten Kulturen richten. Aus diesem Kalendervorbild entstand auch der gregorianische Kalender entstand, der Vorlage des Kalenders ist, den man auch in Deutschland benutzt. Auch innerhalb des Systems der Kalender gibt es unterschiedliche Formen, die entweder unterschiedliche Arten der Übersicht zeigen, wie der Jahreskalender, der Drei- oder Viermonatskalender, sogenannte Bild- oder Fotokalender oder auch elektronische Modelle, die vielfach nicht nur Tage, Monate und Wochen anzeigen, sondern auch die Uhrzeit. Kalender gibt es darüber hinaus als Wand- oder als Tischkalender und nicht zu vergessen sind die Terminplaner in unterschiedlichsten Ausführungen. Bei diesem großen Sortiment, findet man als Gewerbetreibender eine so umfangreiche Auswahl, dass auch immer das passende Modell für die Zielgruppe der Kunden dabei ist, die man damit beschenken möchte. Schließlich bietet kaum ein Werbegeschenk eine nahezu garantierte Präsenz des eigenen Unternehmens beim Kunden und das über volle 12 Monate und an jedem Tag, denn zum Kalender schaut man in der Regel täglich mindestens einmal. Wo darum das Firmenlogo, der Werbeschriftzug oder die Kontaktdaten einer Firma auf einen Kalender gedruckt, immer wieder in den Sichtbereich des Kunden geraten, festigt sich auf diese Weise auch die Kundenbindung, denn der Name des Unternehmens prägt sich so unweigerlich beim Kunden ein.



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